Jugendarbeit


Infos zu Ziele, Zielgruppen und Methoden der Jugendsozialarbeit an der Schule

finden Sie hier .....


Landkreis jetzt Träger der Jugendsozialarbeit

Im September 2006 war die Jugendsozialarbeit an der Barbarossa Hauptschule, durchgeführt von Mitarbeitern des Jugendzentrums Erlenbach, die erste im Landkreis Miltenberg.

Offensichtlich mit gutem Erfolg - zwischenzeitlich wurden an weiteren Schulen Stellen eingerichtet. Ab Herbst 2011 an über zehn Schulen.

Mit dem neuen Schuljahr wird der Landkreis die Trägerschaft der Jugendsozialarbeit an der Barbarossa-Mittelschule übernehmen. Allerdings unter finanzieller Beteiligung der Stadt Erlenbach.

Melanie Adam, die die Jugendsozialarbeit durchführt, wird damit von der Stadt Erlenbach zum Landkreis Miltenberg wechseln. Die Arbeit wird aber, wie bewährt, fortgesetzt.

Vielen Dank an Melanie Adam für ihre geleistete Arbeit, mit der Hoffnung, dass sie weiterhin viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit hat.


Nur GEMEINSAM schaffen wir es

Am Freitag, 01.07.2011 war das Gelände des Graubergs bei Aschaffenburg in der Hand der Jungs der Klasse 6a.

Dank der Unterstützung von Helmut Platz von der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises konnte die Gruppe wichtige Erfahrungen in Bezug auf ihren Zusammenhalt in der Klasse sammeln.

Die von Helmut Platz angeleiteten Übungen im Niedrigseilgarten forderten von jedem Schüler ein hohes Maß an Konzentration und Kooperation. Es musste über wackelige „Steps“ gelaufen, eine Wippe in die Waagerechte gebracht oder sich kreuzende Seile überquert werden. Ein Teil der Übungen konnten die Schüler alleine bewältigen, für andere waren sie auf die Hilfe ihrer Mitschüler angewiesen.

Nachdem die Schüler alle Elemente mit großer Begeisterung und viel Geschick gemeistert hatten, ging es an eine Kooperationsaufgabe. Lösten die Schüler diese, durften sie sich anschließend im Hochseilgarten auf eine Kletterpartie begeben.

Ein zwischen zwei Bäumen befestigter LKW-Reifen, aufgehängt in 2 Meter Höhe, musste von allen Schülern der Klasse durchquert werden.

Sofort machten sich die Jungs an die Aufgabe. Dabei merkten sie schnell, dass sich diese leichter anhörte als sie war. Mit ein paar Tipps und vor allem guter Zusammenarbeit untereinander schafften sie es, auch diese Herausforderung zu bestehen.

Nach einer kurzen Pause wurden alle in die Sicherheitsmaßnahmen beim Klettern eingewiesen und anschließend mit Klettergurten und Helmen ausgerüstet.

Rudi Reißmann, Leiter des Jugendzentrums Erlenbach und Anna Pahl vom Jukuz-Team sicherten die Kletterbegeisterten am Kletternetz und dem folgenden Kletterfachwerk.

Leider mussten weitere Hochseil-Aktionen wegen eines Gewitters aus  Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Dennoch schafften es alle ein Element zu erklettern und es zeigte sich, dass in einigen Schülern wahre Kletterkünstler stecken.

Natürlich kamen auch die Mädels der Klasse nicht zu kurz. Sie nutzten die Zeit ohne Jungs um gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin einen Ausflug zu machen.

Ein großes Dankeschön geht an Helmut Platz, sowie das Team des Jukuz Aschaffenburg.


Soziales Kompetenztraining

Auch im Schuljahr 2010/2011 fand wieder ein Soziales Kompetenztraining mit einzelnen Schülern aus den Jahrgangsstufen 7 und 8 statt.

Wie schon in den Schuljahren zuvor findet das, in Kooperation mit der Jugendsozialarbeit in Klingenberg, entwickelte Konzept Anwendung.  (Infos...)

Jeweils 4 Einzel- und Gruppentermine bilden die Basis. Schwerpunkt ist hierbei das Erkennen und Reflektieren des eigenen Handelns. Ein Wochenplan hilft den Schülern dabei eine klare Struktur zu erarbeiten.

Die Schüler besuchen das Training freiwillig wobei die Zeiten variabel sind und mit dem Klassenleiter abgestimmt werden.


Flip Flop

Am Dienstag, den 03.05.2011, besuchte uns das Theater, Chapeau Claque aus Bamberg, mit dem Stück „Flip Flop“. Alle 7. und 9. Klassen nahmen daran teil.

Passend zur Schwerpunktreihe „Was heißt denn hier Liebe…?!“ ging es um die Themen Partnerschaft, Sexualität und Verhütung.

Die Schüler wurden in das Theaterstück einbezogen und konnten gemeinsam mit den Schauspielern den Verlauf bestimmen oder selbst zum Schauspieler werden.

Die kurzen Unterbrechungen im Stück nutzten die beiden Pädagogen um über die Vorbeugung von Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Krankheiten genauere Informationen an die Schüler weiterzugeben.

Vielen Dank an die Schauspieler von Chapeau Claque für diesen gelungenen Vormittag sowie an die kommunale Jugendarbeit des Landkreises Miltenberg die uns diese Veranstaltung ermöglicht hat.


Statistisches zur Einzelfallhilfe

Für das Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung muss jedes Jahr ein Bericht zur Jugendsozialarbeit an der Schule erstellt werden. Schwerpunkt des Berichtes ist eine Statistik zur Einzelfallhilfe. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Logo: JaS - Jugendsozialarbeit an Schulen

Im Rahmen der Einzelfallhilfe hatte Frau Adam im Jahr 2010 mit 85 Schülern Kontakt. Diese waren mit 53 Schülern überwiegend männlich.

43 Schülerinnen und Schüler hatten im Jahr 2010 im Rahmen der Einzelfallhilfe erstmals Kontakt zu Frau Adam.

Die Vermittlung erfolgte überwiegend durch die Lehrkräfte (in 72 Fällen) bzw. die Beratungslehrkraft (5 Fälle).

Die Eltern der betreffenden Schüler besaßen in 53 Fällen die deutsche Staatsbürgerschaft. In den anderen Fällen hatte zumindest ein Elternteil eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit.

58 Prozent der Schüler in der Einzelfallbetreuung hatten einen Migrationshintergrund. Bei einem Gesamtanteil von 64 Prozent bei allen Schülern der Schule, sind diese in der Einzelfallhilfe eher unterrepräsentiert.

20 Schüler in der Einzelfallhilfe kommen aus getrennt lebenden oder geschienenen Familien. Bei den anderen leben die Eltern zusammen.

Anlass der Einzelfallhilfe war in 47 Fällen die Inanspruchnahme von Hilfen beim Übergang von der Schule in den Beruf. Bei 27 Fällen gab es Probleme mit Mitschülern, bei 19 Fällen Probleme mit den Lehrern. Probleme in der Persönlichkeitsentwicklung (17 Fälle) und im Aufbau von sozialen Beziehungen (14 Fällen) waren ebenfalls häufig Anlass zum Gespräch. Weiterhin sind hier Schulschwierigkeiten, Schulausschluss, Konflikte mit der Polizei, familiäre Probleme, Sprachprobleme und gesundheitliche Probleme zu nennen. (Hier sind Mehrfachnennungen enthalten.)

Das Jugendamt war dabei in 10 Fällen durch bestehende Hilfsmaßnahmen (Erziehungsberatung, Erziehungsbeistandschaft u.a.) beteiligt.


Unterstützung bei der Bewerbung

Die Agentur für Arbeit, die Lehrer und die Jugendsozialarbeit arbeiten Hand in Hand um die Schüler bestmöglich auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Zu diesem Zweck werden in der 9. Klasse Berufsberatungen durch die Agentur für Arbeit angeboten. Das Erstellen von Bewerbungen sowie eines Lebenslaufes ist fester Teil des Deutschunterrichts.

Wer dennoch Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Lehrstelle braucht oder seine Bewerbung nicht zu Hause auf einem Computer schreiben kann, findet im Büro der Jugendsozialarbeit Rat und Hilfe.

Ob Telefontraining oder das gemeinsame Überarbeiten der Bewerbungsunterlagen für die Traumausbildung das Angebot richtet sich individuell nach den Bedürfnissen der Schüler/innen und deren Eltern.


Klassensprecherseminar

30 Klassensprecher der 5. und 6. Jahrgangsstufe aus Erlenbach, Klingenberg, Obernburg, Sulzbach und Leidersbach trafen sich am Freitag, 15.10.2010 zum Klassensprecherseminar.

In großer Runde begann der Tag mit lustigen Spielen zum Wach werden und Kennenlernen. Anschließend wurden in drei Kleingruppen die Themen Eigenschaften eines Klassensprechers, Aufgaben eines Klassensprechers, Mögliche Konflikte als Klassensprecher ausführlich erarbeitet.

Viele Wünsche aber auch gute Ideen sammelten die Schüler nach einer Pause in schulinternen Gruppen. Zum Abschluss durften sich alle bei einem Rugby Spiel der etwas anderen Art austoben.

Die Ideen und Wünsche werden bei der nächsten Klassenstufenkonferenz dem Schulleiter Herrn Wohlmuth vorgestellt. Vielleicht kann ja schon bald mancher Wunsch als erfüllt abgehackt werden.


Step by step - Bewerbungswochen

Schüler auf dem Weg ins Arbeitsleben zu begleiten ist eine von vielen Aufgaben der Schulsozialarbeit an der Barbarossa-Mittelschule.

Um dies noch besser zu ermöglichen, gibt es dieses Jahr bereits zum zweiten Mal die Bewerbungswochen für alle Schüler der 9. Klassen.

Eine ganze Woche lang können die Schüler bei der Schulsozialarbeit mit oder ohne Eltern Termine vereinbaren und ihre Fragen rund um das Thema Bewerbung stellen. Jede Familie bekommt ihre eigene Einladung.

Da einige Schüler zu Hause nicht die Möglichkeit haben ihre Bewerbung auf einem Computer zu schreiben und auszudrucken, wird dies mit fachlicher Unterstützung der Schulsozialarbeit getan.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern, Schulsozialarbeit und Schülern die Chancen auf eine Lehrstelle nach der 9. Klasse deutlich erhöhen.

Die Termine für die Bewerbungswochen:

Klasse 9a   22.11. - 26.11.2010

Klasse 9b   06.12. - 10.12.2010

Klasse 9c   29.11. - 03.12.2010


Die Stimme der Schüler

Am Freitag, den 8.10.2010, wählte die Klassensprecherversammlung ihre Schülersprecher sowie die Vertrauenslehrer.

Besart Miftari aus der 9. Klasse wurde zum dritten Mal zum 1. Schülersprecher gewählt. Seine Stellvertreterin ist Özge Özkan ebensfalls 9. Klasse.

Die Unterstufe wird durch Isra Savli 6. Klasse und Steven Seibel 5. Klasse vertreten.

Wie auch im letzten Jahr wurden Frau Alt und Herr Scherer zu Vertrauenslehrern gewählt.

Die erste Aufgabe wartet bereits am Donnerstag, 14.10.2010, auf die Schülersprecher. Gemeinsam mit den Schülersprechern der anderen Hauptschulen des Landkreises werden sie in Elsenfeld den Kreisschülersprecher wählen.

Auf einen besonderen Tag dürfen sich auch alle Klassensprecher der 5. und 6. Klasse freuen.

Im Pfarrheim Rossbach findet ein Seminar statt um sie fit für ihre Aufgaben als Klassensprecher zu machen. Gemeinsam mit den Schulsozialarbeitern der Schulen Klingenberg, Leidersbach und Sulzbach wird dieser Tag gestaltet.

Wir freuen uns auf einen Tag voll mit guten Ideen!


 

Jugendzentrum Erlenbach

Liebigstraße 49

63906 Erlenbach a. Main

Tel. 09372/4134

Mobil 0170-7692995

Fax 09372/139009

E-Mail:

jugendzentrum@stadt-erlenbach.de

 

 

Barbarossaschule Erlenbach

Elsenfelder Straße

63906 Erlenbach a. Main

Raum 108 A

Tel. 09372/944085

Mobil 0151-29270550

E-Mail:

schulsozialarbeit@stadt-erlenbach.de